Wer sich heutzutage um Standortmarketing kümmert, der muss drei Dinge beherrschen:
Konfliktfähigkeit, Konfliktmanagement und Konfliktlösung.

In Zeiten wie diesen, meint jeder, er könne aus seiner überhöhten Individualsicht etwas zum Allgemeinwohl beitragen. Das ist aber ein Irrtum!

Deshalb gibt es die Erfindung der Demokratie! Eine Mehrheit wählt Repräsentanten und vertraut diesen Entscheidungen an. Bürgerentscheide sind nur notwendig, wenn die Bürger davon überzeugt sind, dass sie selbst „falsch“ gewählt haben – das ist aber eben ihre Sache, nicht jene der Gewählten.

Wer heute Destinationen und Städte nach vorn bringen will, der sollte präzise, unkonventionell und vor allem weltoffen denken. Anderseits erfordern die Entwicklungen der kommenden Jahre wirkliche emotionale Spürnasen – Menschen, die ein Gefühl dafür haben,
ob etwas „passt“ oder nicht. Das Gefühl, sich an einem Ort wohl zu fühlen, ist das Ergebnis der harmonischen Stimulation all unserer Sinne. Das ist leicht gesagt und doch so schwer getan. Aber es ist klar: In Zeiten zunehmender Unsicherheit, steigt die Sehnsucht nach harmonischen Empfindungen.

Städte, Gemeinden, Orte allgemein sollten den Menschen Räume bieten, dem Menschsein Raum geben. Die Conditio Humana in den Mittelpunkt rücken. Dann ist die Zuordnung „Ein guter Platz zum Leben“ angemessen.


Baden-Baden, BW, 54.800 Einwohner